Oktober 7, 2011
Landestypisches
No Comments
Es war wohl Christopher Kolumbus der 1502 die mittelamerikanische Küste erreichte und überwältigt von so viel Schönheit diesem Landabschnitt den Namen „Reiche Küste“ – Costa Rica – gab. Natürlich ist er auch schuld daran, dass wir heute die Möglichkeit haben in Costa Rica während einer Sprachreise Spanisch zu lernen, denn das Erbe des spanischen Entdeckers führt, wie in den meisten lateinamerikanischen Ländern dazu, dass Spanisch die offizielle Landessprache ist.
Die Aussprache und die Bedeutung einzelner Wörter der spanischen Sprache variieren innerhalb der verschiedenen Regionen und nicht immer fällt es leicht die Einheimischen zu verstehen. Das costa-ricanische Spanisch gilt als weich und melodisch. Hinzu kommt, dass die Ticos, so nennen sich die Bewohner selber, sehr langsam sprechen und man sich so schnell an den Dialekt gewöhnen kann. Außerdem sind die Costaricaner bekannt für ihre freundliche und offene Art gegenüber ihrer Mitmenschen, eine Eigenschaft die schnell auf andere abfärbt.
Die Sprache ist natürlich nicht der einzige Vorteil den Costa Rica für eine Sprachreise bietet. Das tropische Paradies lockt mit einer unglaublich reichen Flora und Fauna die nirgends sonst auf der Erde auf so engem Raum zu finden ist. Seit geraumer Zeit ist die Erhaltung seiner Naturschätze eines der Hauptanliegen der costa-ricanischen Regierungen. Über ein Viertel der Landesfläche steht in Nationalparks und Reservaten unter Naturschutz und ist somit ein Eldorado für Naturliebhaber.
Auch das Klima spricht dafür im Rahmen einer Sprachreise Costa Rica zu entdecken, denn durch die geographische Nähe zum Äquator ist das Klima das ganze Jahr über tropisch. Mit einer Durchschnittstemperatur von 21 Grad in der Hauptstadt San José und 25-29 Grad an den Küsten lässt sich das Land das ganze Jahr über bereisen. Auch weil Costa Rica zu den sichersten Ländern in Süd-und Mittelamerika gehört ist es ein ideales Ziel für Ihre nächste Reise.
November 2, 2008
Landestypisches
No Comments
Heute gehen die mexikanischen Feierlichkeiten rund um den “Día de los Muertos” (den Tag der Toten) zu Ende. Im Gegensatz zum deutschen “Totensonntag” wird den Verstorbenen in Mexiko mit viel Ausgelassenheit, Witz und Farbe begegnet. Die Vorbereitungen für das ca. 4-tägige Fest beginnen schon Mitte Oktober. Dann werden phantasievolle Skelette aus Zucker, Pappmaché oder Gips hergestellt. Im Haus wird ein kleiner Altar für die Verstorbenen aufgebaut, die Tür wird dekoriert und auch die Friedhöfe werden festlich “herausgeputzt”. Im mexikanischen Volksglauben kehren die Toten zum Día de los Muertos zurück und feiern mit den Hinterbliebenen ein Fest. Zu Ehren der Toten werden ihre Lieblingsspeisen zubereitet, die Konditoreien kreiren verschiedene Totensymbole aus Zucker und Naschwerk.
Der Tod wird nicht tabuisiert, sondern bildet für einige Tage einen Anlass zum Feiern und Gedenken.
Der Día de los Muertos wurde von der UNESCO in die Liste der “Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit” aufgenommen. Es ist ein Fest, dass allein schon eine Reise nach Mexiko wert ist…
Bildquelle: stock.xchng: http://www.sxc.hu/photo/449; Zugriff: 02.11.08
September 5, 2008
Landestypisches
No Comments
Darf ich vorstellen: Ron Brugal! Das ist kein bekannter Sänger aus der Dominikanischen Republik, sondern einer – wenn nicht sogar der bekannteste – der Rumsorten aus der Dominikanischen Republik. Wer dachte, dass Rum einzig und allein in Kuba gut schmeckt, der irrt sich. Auch in der Dominikanischen Republik ist die Rumherstellung verfeinert und perfektioniert worden.
Unter anderem von Don Andrés Brugal Montaner, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Firma Brugal & co. im Norden der Dominikanischen Republik gründete.
Den Brugal-Rum gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen: Ron Blanco (weißer Rum, 3 Jahre gelagert), Ron Carta Dorada (brauner Rum, 3 Jahre gelagert), Anejo (brauner Rum, 5 Jahre gelagert), Extra Viejo (brauner Rum, 8 Jahre gelagert) und Ciclo de Oro.
Die Einwohner der Dominikanischen Republik sagen selbst, dass der “Ciclo de Oro” der beste Rum ist, aber auch der teuerste. Deswegen kann zu besonderen Feierlichkeiten auch der Ron Extra Viejo gewählt werden … und dabei vom Ciclo de Oro geträumt werden…
In Deutschland ist der Rum aus der Dominikanischen Republik noch nicht so bekannt – ein Grund mehr, ihn einmal zu probieren!
August 6, 2008
Landestypisches
No Comments
Seit längerem schwelt mal wieder ein Konflikt zwischen den Nachbarländern Peru und Chile. Diesmal geht es nicht um Nitrat (Salpeter), sondern um Pisco. Pisco ist dem italienischen Grappa ähnlich. Allerdings wird er nicht erst aus dem Pressrückstand der Weintrauben erzeugt, sondern aus dem Saft der frisch gepressten Weintrauben direkt. Der Most wird dann zu einer Art Weinbrand gebrannt.
Die Weinsorten werden direkt in Peru und Chile angebaut (auch “Piscotrauben” genannt) und nicht – wie fälschlicherweise oft angenommen wird – importiert. In Peru hat ein Pisco mit sehr guter Qualität einen Alkoholgehalt von ca. 42 – 43 %. In Chile wird die Qualitätsstufe des Pisco jedoch an dessen Alkoholgehalt gemessen.
Die beiden Länder werden sich auch in Zukunft nicht einigen können, wer den Pisco als Original und Nationalgetränk verkaufen darf. Empfehlenswert ist jedoch auf alle Fälle des peruanischen Mixgetränk “Pisco Sour”, das mit viel Zitronensaft und rohem Ei hergestellt wird. Es schmeckt sehr erfrischend, geht aber auch schnell in den Kopf.
Juni 29, 2008
Landestypisches
No Comments
Am 24. Juni war es wieder so weit. Im peruanischen Cusco wurde das Sonnenfest Inti Raymi gefeiert. Inti Raymi stellte das wichtigste Fest der Inkas dar und ist dem Sonnengott gewidmet. An diesem Tag, dem Tag der Sonnenwende, ist die Sonne der Erde am nächsten – der Tag an dem die Verbundenheit zwischen der Sonne und den Menschen am größten ist. Dem Sonnengott wurden zu diesem Anlass verschiedene Opfer dargebracht. Gleichzeitig dankten die Bauern für die Ernte und erbaten sich für das kommende Jahr gute Ernteerträge.
Das Inti Raymi-Fest wurde von den Spaniern verboten und lebte erst im Jahr 1942 wieder auf. Die traditionellen Zeremonien wurden mündlich überliefert und sind so erhalten geblieben. Heute wird das Fest weniger als religiöse Zeremonie angesehen, sondern als die Bewahrung einer Tradition der Inkas und ein für das peruanische Volk identitätsstiftendes Ereignis.
Juni 26, 2008
Landestypisches
No Comments
Seit ein paar Jahren werden immer mehr Deutsche von der lateinamerikanischen Tanzleidenschaft angesteckt. Chachacha lernten schon unsere Eltern, Tango ist altbekannt – aber erst jetzt stürzen sich Jung und Alt richtig begeistert und in zunehmender Zahl in das Tanzvergnügen. Hinzu gekommen sind Merengue und Salsa, die inzwischen allerorts in Tanzschulen angeboten werden. Junge Leute gehen abends nicht mehr nur in die altbekannten Clubs, sondern probieren sich auch auf der Tanzfläche südamerikanischen Bars zu den lebhaften, lateinamerikanischen Klängen. Doch die beste Schule ist eine Reise nach Kuba, in die dominikanische Republik, nach Argentinien oder nach Kolumbien, Ecuador und Peru. Je nachdem welchen Tanz – Salsa, Merengue, Tango – man lernen möchte, wählt man sich das jeweilige Reiseziel in
Süd-Amerika
aus. Und dann heißt es "kopfüber hinein" in die lateinamerikanische Tanzszene. Foto: stock.xchng, 20.08.08, 10:54: http://www.sxc.hu/photo/681075
Juni 20, 2008
Landestypisches
No Comments
In einen originalgetreuen, kubanischen Mojito gehören auf alle Fälle frische Minzblätter. Durch sie erhält er seinen erfrischenden, fast pikanten Geschmack und einen unwiderstehlichen Duft. Während sich der Rum, Rohrzucker, das Sodawasser und der Zuckersirup lange halten und auf Vorrat gekauft werden können, sollten die Limetten und die Minze lieber frisch gekauft werden. Am besten werden die beiden Zutaten direkt am Tag der Cocktailparty gekauft. Frische Minzstängel halten sich zur Not auch in eine Plastiktüte gewickelt einige Tage im Kühlschrank.
Der Mojito war übrigens das kubanische Lieblingsgetränk von Ernest Hemingway.
Juni 17, 2008
Landestypisches
No Comments
Ecuador ist nach wie vor einer der größten Bananenexporteure der Welt. Gegen Ende der 40er Jahre, als auf Bananenplantagen in anderen lateinamerikanischen Ländern Krankheiten auftauchten und die europäische und US-amerikanische Nachfrage stetig anstieg, sicherte sich Ecuador diese Spitzenposition. Es warb damals mit niedrigen Produktionskosten und Verkaufspreisen. Den größten Gewinn machte jedoch die United Fruit Company mit ihren riesigen Plantagen.
“Grünes Gold” werden die Bananen in Ecuador genannt, weil sie noch grün geerntet und verschifft werden. Die gelbe Farbe nehmen die Früchte erst während des Tranports in die Supermärkte und Obstgeschäfte an, wenn sie langsam ausreifen.
Übrigens: Aus den Bananen wird auch Bananen-Sirup hergestellt, der Kaffeespezialitäten und Cocktails aufpeppt.
Mai 10, 2008
Landestypisches
No Comments
Die Mittagssonne brennt heiß auf den Boden, es ist wolkenlos und es weht nur ein laues Lüftchen –eine typische Wetterlage für die Küste („la costa“) Ecuadors. Als vernünftiger Mensch zieht man sich um diese Zeit am besten in den Schatten zurück. Besonders schön lässt sich die Hitze aushalten, wenn man in einer Hängematte „die Seele baumeln lässt“. Hängematten („hamacas“) sind in der Küstenregion Ecuadors weit verbreitet. Selbst an einer häufig befahrenen Straße, wo auch ab und zu der Straßenstaub aufgewirbelt wird, hängen die Ecuadorianer ihre Hängematte auf. Touristen können in den meisten Hotels von der angenehmen Sitz- und Liegemöglichkeit Gebrauch machen. Auch einige Cafés und Bars haben extra einen Platz für Hängematten oder –sessel reserviert.