Bequem zu den Iguazú-Wasserfällen reisen

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Die Wasserfälle von Iguaçu (oder Iguazú) sind eine wahre Augenweide! Sie sind die größten Wasserfälle der Welt – nicht die höchsten (das sind die Viktoriowasserfälle in Nordamerika), sondern die breitesten (wobei die Absturzkante unterbrochen ist). Der Iguazú-Wasserfall liegt kurz vor der Mündung des gleichnamigen Flusses in den Atlantischen Ozean. Der Zugang zum "Garganta del Diablo" ("Schlund des Teufels") erfolgt über die argentinische Seite; die Iguazú-Fälle liegen jedoch zum Teil auch in Brasilien.

Sie gehören zum Weltnaturerbe und sind eine beliebte und vielbesuchte Touristenattraktion. Der Nationalpark, der zu beiden Seiten des Wasserfalls liegt, beherbergt seltene Tier- und Pflanzenarten und ist einer der wenigen Atlantischen Regenwälder (große teile wurden bereits gerodet).

Mit der südamerikanischen Fluglinie LAN kann man preiswert und komfortabel zu den Iguazú-Wasserfällen fliegen. Von der argentinischen Metropole Buenos Aires sind sie in nur wenigen Flugstunden erreichbar.

Aktive Vulkane in Südamerika

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Erdbeben und Vulkanausbrüche sind keine wirkliche Seltenheit in Süd- und Mittelamerika. Zuletzt war der Vulkan Llaima in Chile aktiv. Lava floß ins Tal und einige umliegende Dörfer wurden evakuiert. Der Llaima gilt als einer der aktivsten Vulkane in Lateinamerika. Dieses Jahr war auch schon ein anderer Vulkan in Chile ausgebrochen, der Chaiten. Er ist seitdem noch nicht ganz zur Ruhe gekommen. Das gleichnamige Dorf zu Fuße des Vulkans wird nicht wieder aufgebaut, beschloss die Regierung.

In fast allen südasmerikanischen Ländern gibt es Vulkane, die nach wie vor aktiv sind. Der Nevado del Huila in Kolumbien, der Ubinas in Peru, der Lanin in Argentinien und der Cotopaxi in Ecuador. Der Cotopaxi ist – obwohl er zu den aktiven Vulkanen gezählt wird und seit Jahren vor einem drohenden Ausbruch gewarnt wird – ein beliebtes Ziel von Touristen und Bergsteigern. Der aktive Vulkan Pichincha, der ebenfalls in Ecuador liegt – genauer gesagt genau neben Quito, beschert der Hauptstadt ab und zu “Ascheregen”. Dann müssen die Quiteños mit Regenschirm aus dem Haus…

Dinosaurierspuren in Peru entdeckt

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Auf 4.600 m Höhe wird der Sauerstoff langsam aber sicher knapp und Bewegung wird zunehmend anstregender. Vor vielen Millionen Jahren tummelten sich jedoch Dinosaurier auf dieser Höhe. Der Beweis: Vor kurzem wurden bei Straßenbauarbeiten im Norden Perus viele Dinosaurierspuren entdeckt. Sie stammen wahrscheinlich aus der Kreidezeit (von vor ca. 120 Mio. Jahren) und gehören zu mindestens 12 verschiedenen Tieren, z.B. vom Ictiosaurus (Reptilart in Fischform) und vom Pterosaurus (fliegende Reptilienart).
In Südamerika gibt es noch viele uralte Funde, die einen Dornröschenschlaf schlummern und darauf warten, von Forschern wachgeküsst zu werden…

Beim 9. Weltsozialforum in Brasilien steht Region Amazonien im Mittelpunkt

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Zum neunten Mal findet das Weltsozialforum, vom 27.01.09 bis zum 01.02.09, statt. Diesmal treffen sich rund 100.000 Vertreter der verschiedensten sozialen Bewegungen aus aller Welt in Belém / Brasilien. Beim Weltsozialforum handelt es sich um eine Gegenveranstaltung zu dem gleichzeitig stattfindenden Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Vertreter der Organisationen kritisieren das Verhalten der großen Wirtschaftskonzerne und prangern an, dass schon seit längerem auf die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise hingewiesen wurde. Die Organisatoren des Weltsozialforums fordern bessere Arbeitsbedingungen, eine größere Unabhängigkeit von den Großkonzernen und größere Selbstverantwortung für die Bevölkerung und die Regionen der Entwicklungs- und Schwellenländern. Neben der Weltwirtschaftskrise liegt diesmal die Region Amazionen, in der auch die brasilianische Stadt Belém liegt, im Fokus des Treffens. Die Bewohner haben mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen und spüren die Auswirkungen der weltweiten Nahrungsunsicherheit. Indigene Völker, die nach wie vor selbstbestimmt und unabhängig von großen Siedlungen leben, klagen über die Umweltzerstörung und die Bedrohung der Artenvielfalt, die nicht zuletzt Ergebnisse des kurzsichtigen Handelns großer Wirtschaftskonzerne sind.

“Wildes Südamerika” bei ARTE

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Alle Südamerikafans konnten sich in den letzten Tagen an der Serie “Wildes Südamerika”, die beim Fernsehsender ARTE ausgestrahlt wurde, erfreuen. Die sechs 50-Minuten-Folgen, die in Koproduktion von BBC und Animal Planet entstand, wurde schon im Jahr auf BBC One erstausgestrahlt. Die deutsche Übersetzung ist diese Woche noch als Widerholungssendung frühs auf ARTE zu sehen. Wer zu dieser Uhrzeit nicht kann, dem sei die ARTE-Webseite empfohlen, auf der die Südamerika-Serie ebenfalls angeschaut werden kann.

Die Serie ist fast ausschließlich der vielseitigen südamerikanischen Landschaft, dortigen Naturphänomenen und Naturkatastrophen gewidmet; die Bevölkerungsgruppen des Kontinents werden weitgehend ausgespart. Aber dazu gibt es ja auch schon viele, interessante Dokumentationen.

Die Serie “Wildes Südamerika” besteht aus folgenden Teilen:
1) “Leben am Abgrund” (“Lost Worlds”)
2) “Fluss ohne Grenzen” (“Mighty Amazon”)
3) “Sümpfe und Savannen” (“Great Plains”)
4) “Die Anden” (“Andes”)
5) “Im Dickicht des Dschungels” (“Amazon Jungle”)
6) “Die Küste der Pinguine” (“Penguin Shores”)

Neue Leguanart auf Galapagos

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Charles Darwin war zwar ein akribischer Beobachter und Katalogisierer, aber eine Leguanart auf der Galapagos Insel “Isabela”, auf der sich der Vulkan “Wolf” befindet, ist ihm nicht aufgefallen: die sogenannten “Rosados”. Erst in den 1980er Jahren fielen einem Nationalpark-Ranger die rosafarbenen Leguane auf. Nun haben italienische Forscher anhand von DNA-Analysen festgestellt, dass die Leguane nicht zu den zwei auf Galapagos bereits von Darwin entdeckten Leguanarten gehören, sondern eine eigene Art bilden. Sie können sich zwar mit den anderen Leguanen noch fortpflanzen, trotzdem weist ihr Erbgut große Unterschiede zu dem der zwei anderen Arten auf.
Bevor eine genauere Erforschung betrieben werden kann, muss jedoch – laut der Wissenschaftler – sicher gestellt werden, dass die “Rosados” nicht aussterben. Zurzeit sind sie in ihrer Existenz bedroht.

Quelle: Spiegel Online, 06.01.2009

Der Gletscher, der noch wächst – “Perito Moreno” in Argentinien

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Circa 2.500 km südlich von Buenos Aires liegt der See “Lago Argentino”. In den See mündet der Gletscher “Perito Moreno”, einer der wenigen Gletscher weltweit, der noch im Wachstum begriffen ist. Er gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Naturparks “Los Glacieres”, das Unesco-Weltnaturerbe ist. Eine Besonderheit ist, dass der wachsende Gletscher den Lago Argentino in gewissen Zeitabständen zweiteilt, denn er schiebt sich immer wieder in den See hinein. Dann staut sich das Wasser auf einer Seite an, bis der Druck zu groß wird und der Gletscher bricht. Das war wieder Anfang Juli 2008 soweit, als unter ohrenbetäubendem Lärm die Eisschicht zerbarst. Für Menschen besteht bei diesem Naturphänomen jedoch normalerweise keine Gefahr, da die Region nur sehr dünn besidelt ist.

Foto: stock.xchng, 15.07.08, http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=download&id=738994